Ungesunde und falsche Ernährung, Bewegungsmangel, zunehmender Stress, Umweltgifte, zunehmender Elektrosmog und anderes sorgen für einen sauren Körper. Und diese Übersäuerung ist direkt oder indirekt mit noch anderen Faktoren die Basis für viele unserer sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Zu diesen Zivilisationskrankheiten zählen unter anderem Allergien,  Arteriosklerose, Asthma, Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck, Cellulitis, hohe Cholesterinwerte, Depressionen, Diabetes, Ekzeme, Gicht, Hautkrankheiten, Immunschwäche, Karies, Krebs, chronische Kopfschmerzen, Migräne, ständige Müdigkeit, verspannte Muskulatur, Muskelkrämpfe, Neurodermitis, Parodontose, Rheuma, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Übergewicht und Verdauungsbeschwerden.

Was macht der Körper mit den Säuren:

Unser Körper kann nur eine bestimmte Menge an Säuren ausscheiden und die Summe bzw. Menge der Säuren macht es aus, wann das Fass überläuft und der Körper anfangen muss, diese Säuren und Schlacken im Körper abzulagern. Hier hat der Körper verschiedene Möglichkeiten und je nach Veranlagung (auch Vererbung) nutzt der Körper unterschiedliche Depots  wie z.B. Adern, Bauchraum, Gelenke für Ablagerung zusammen mit Wasser. Diese verschiedenen Ablagearten haben dann auch mit verschiedenen typischen Beschwerden (z.B. Gewichtszunahme, rheumatische Formen, Wasseransammlung in den Beinen, Arthrose, Schlaganfallgefährdung usw.) zu tun, wobei der Körper zur Entsäuerung auch die Mineralstoffdepots der Haare (mögliche Folge eine frühzeitige Glatze) oder Knochen (die Brüchigkeit nimmt zu) angreifen kann oder sogar muss.

In unserer „zivilisierten“ Welt sollen um die 90 Prozent der Menschen übersäuert sein. Blut, Gewebe und viele Flüssigkeiten im Körper sollten im basischen Bereich – pH Wert ca. 7,4 – sein.

Eine falsche Lebensweise schafft auch das falsche innere Milieu und löst damit Krankheiten und einen vorzeitigen Tod aus. Krank machende Mikroorganismen − egal, welchen Namen sie tragen − sind die Folge einer falschen Lebensweise“, erklärt dazu der Mikrobiologe und Ernährungswissenschaftler Dr. Robert O. Young, einer der Hauptvertreter einer alkalisch (also basisch) ausgerichteten Lebensweise. Um zu beweisen, dass ein gesundes inneres Milieu nicht infiziert werden würde, soll Claude Bernard einmal ein Glas Wasser, in dem sich Cholera Bakterien befanden, getrunken haben. Er blieb gesund (Dr. Robert Young in: Sick and Tired. Reclaim your Inner Terrain. Salt Lake City, Utah, USA 2001).


Ernährung: Wie sauer oder wie basisch nun ein Stoff im Körper wirkt, ist ziemlich unabhängig von seinem Geschmack. Viele saure Getränke wie z.B. Fruchtsäfte, Wein, Zitronensaft aber auch Essig bestehen aus organischen Säuren, die durch die Verbrennung in den Körperzellen zu Kohlenstoffdioxid reagieren und über die Lunge ausgeschieden werden. Dieser Weg der Entsäuerung ist bei den meisten Menschen noch relativ intakt, der menschliche Körper ist darauf ausgelegt, große Mengen an Kohlenstoffdioxid auszuscheiden, und so verursachen organische Säuren relativ wenig Probleme.

Zwangsweise stößt man da bei unserer westlichen sauren Ernährung unter anderem auf Fleisch, Milch, Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Süßigkeiten, Kaffee und noch viel stärkere saure Getränke (z.B. Cola), saure Körperpflege, Impfstoffe, Mobilfunkstrahlung (Mikrowellen), Schwermetallbelastungen,  Schlafmangel, Bewegungsmangel und zunehmend auch auf Stress und negative Lebenseinstellungen.

Zudem hat die Qualität vom an sich gesunden Gemüse durch Dünge- und Pflanzenschutzmittel gelitten, Konservierungs- und chemische Zusatzstoffe (E-Nummern) und Geschmacksverstärker bei der Zubereitung vom Essen bewirken ihr Übriges.

Übrigens: Milch ist für Kälber, und unser Organismus kann Milcheiweiß – außer von der eigenen Mutter – nur schwer assimilieren. Die starke Zunahme von Milchallergien spricht für sich, wobei uns früher die naturbelassene Milch sicher weniger belastet hat. Hier noch ein Link zu einem interessanten Artikel:  Milch ist für Kälber

Besonders problematisch sind allerdings in der Natur nicht vorkommende saure Stoffe, für die der Körper keine Ausscheidungsmechnismen entwickelt hat, wie z.B. die in Cola Getränken enthaltene Phosphorsäure. Sie kann vom Körper nur sehr schwer ausgeschieden werden und muss deshalb konzentriert, mit körpereigenen Basen gebunden, verfestigt und irgendwo im Körper abgelagert werden.  Aber auch alle anderen synthetischen Stoffe (Lebensmittelzusatzstoffe E …) sind für den Körper teilweise schwer auszuscheiden.

Unserer Lebens- und Genussmittelindustrie ist unsere Gesundheit offensichtlich nicht wichtig, und kein künstliches Getränk (Limonaden, auch Bonbons etc.) kommt ohne Säuerungsmittel aus. Manche Limonaden (z.B. Cola) sind so sauer wie Essig und Essig (pH-Wert 2,5- 3,0) wird bekanntermaßen zum Entkalken verwendet. Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen was im Körper passiert, wenn ihr täglich einen Liter oder noch mehr Limonade trinkt.

Früchte enthalten natürliche Säuren, die der Körper gut verstoffwechseln kann (vor allem Zitronen-, Wein- und Äpfelsäure). Diese finden sich dann auch in den Säften – auch wenn sie aus Konzentrat hergestellt wurden. Gemüsesäften (Tomaten-, Karottensaft etc.) wird meistens Zitronensaft zugesetzt.

Limonaden werden vor allem mit Citronensäure versetzt, Cola-Getränke enthalten Phosphorsäure. Beim Verzehr einer Cola muss der Körper aufgrund der hohen Phosphormenge seine eigenen alkalischen Reserven angreifen, um die enthaltenen Säuren zu neutralisieren. Insbesondere Calcium, das aus den Knochen und Zähnen gezogen wird, geht hierbei in großen Mengen verloren.

Ach ja … wer Kinder hat … lest doch bitte mal diesen Beitrag; Was im Körper nach dem Trinken einer Cola passiert. Höchst interessant … oder eher grauenhaft?   Das geschieht, wenn ich eine Cola trinke

Z(C)itronensäure wird im Allgemeinen als eine natürliche und somit vollkommen harmlose Substanz angesehen. Das wäre sie eigentlich auch, fände sie nicht als künstlich erzeugte konzentrierte Säure in unzähligen Lebensmitteln und Getränken Verwendung. Hier ein Bericht Zitronensäure gefährdet Ihre Gesundheit Zitronensäure – Eine gefährliche Täuschung und noch ein Bericht über die sogenannten gefährlichen Softdrinks


Den Körper entsäuern – Wasserstoffwasser:

Mit basischem Aktivwasser habe ich ab Herbst 2013 positive Erfahrungen gemacht – so ein Basenwassergerät will sich aber nicht jeder zulegen oder leisten – aber es gibt ja auch noch andere Alternativen. Zudem ist es so, dass die Forschung in Richtung Wasserstoffwasser tendiert, und da eine anscheinend wirkungsvollere Alternative zum basischen Aktivwasser erforscht hat.  Man stößt ja beim Prozess der Energieerzeugung (ATP) im Körper in den Zellen/Mitochondrien auf die Wichtigkeit von Wasserstoff.

So habe ich mir zum Ausprobieren  ein preisgünstiges Gerät (HyZen Bottle Wasserstoffwasser-Flasche) zur Erzeugung von Wasserstoffwasser angeschafft – wollte ich doch mein Basenwassergerät doch nicht entsorgen, da es ja tadellos funktioniert und mir das Trinkwasser auch noch filtert (Aktivkohlefilter). Eine leichte Leistungssteigerung durch das Wasserstoffwasser ist mir aber schon aufgefallen. Falls dann das Basenwasssergerät nicht mehr so funktioniert, habe ich den HyZen 808 aus dem Jungbrunnenshop vom Ing. Ferger im Visir.

Wer jedoch sein Trinkwasser „nur“ filtern will und eine günstige Variante sucht, ist mit dem Lotus Natura Trinkwasserfilter von der Firma Energie und Leben gut bedient.


So muss ich aber doch zugeben, dass ich die ersten Jahre nach Anschaffung des Basenwassergerätes meinem Körper allgemein etwas zu wenig von diesem Basenwasser zugeführt habe, da ich mir auch andere Getränke gegönnt habe, die ziemlich sauer waren. Natürlich spielt auch die Nahrung eine sehr bedeutende Rolle dabei und was vielleicht nicht alle  wissen – Stress macht sauer und damit haben in der heutigen Zeit (davon haben wir immer weniger zur Verfügung) immer mehr Menschen zu tun. Es gilt Prioritäten zu setzen – das Motto – weniger ist mehr.

Entsäuerungsprogramme gibt es jede Menge und da kann jeder das ausprobieren, was ihm am sympathischsten scheint. Auf der Seite „Zentrum für Gesundheit„, die mir schon viele gute Informationen geliefert hat, findet man dazu viele brauchbare Tipps wie Das intensive Entsäuerungsprogramm

Die preislich günstigste Variante ist vermutlich Natron (Natriumhydrogenkarbonat – NaHCO3), welches im Internet als Kilopackung am günstigsten erhältlich ist und neben dem Entsäuern noch für viele praktische Zwecke verwendet werden kann. Es ist ja ein altes Hausmittel. Anleitungen findet man da einige im Internet – als sinnvollste erachte ich je, einen gut halben Teelöffel voll (die genaue Menge soll jeder selbst herausfinden) nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen mit einem Glas warmem Wasser.  Da hat man dann im Normalfall genügend Abstand zum Essen und damit verbundenen Verdauung. So wird auch die zur Verdauung nötige Magensäure nicht verdünnt.

Mit den Messstreifen, um den PH-Wert von Urin und Speichel von Zeit zu Zeit zu testen um festzustellen, in welchem Zustand der Körper ist – sauer oder basisch, bin ich nicht wirklich weiter gekommen. Man kann zwar Unterschiede (steigende und fallende Werte) in Speichel und Urin messen, aber wie es im Gewebe ausschaut, kann man damit nicht wirklich feststellen. Da hat mir der  BQAS Bioscan große Dienste in Bezug auf die Verbesserung meiner Gesundheit geleistet. 41 Körperfunktionen – insgesamt 250 Messwerte bieten mir da weit mehr Informationen als jede Vorsorgeuntersuchung an. Die Onlineschulung dazu ist auf jeden Fall zu empfehlen. Durch monatliche Messungen und Veränderungen in Trinkverhalten, Ernährung, Bewegung und Einnahme von gewissen Nahrungsmittelergänzungen haben ich sehr viel an meiner (und auch an der von vielen Freunden und Bekannten) Gesundheit verbessern können.

 

Sehr wichtig beim Entsäuern ist es, ausreichend Wasser zu trinken, damit der Körper die überschüssigen Säuren überhaupt aus dem Körper transportieren kann. Hierüber habe ich schon unter  47 Gründe zum Wasser trinken geschrieben. Sehr viele Menschen trinken zu wenig – und dann noch oft kein oder zu wenig Wasser.

Wer eine 12 wöchige Kur zum Entsäuern machen will, findet auch in unseren Apotheken eine brauchbare Hilfe die „Urbase 12 Wochen Kur“. Wer aber sehr sauer lebt, wird diese Kur wohl öfter machen sollen. Solche Sachen bestelle ich über eine Internet-Apotheke – da ist z.B. diese Kur gleich mal um 14 Euro billiger zu haben.

Man kann es nicht oft genug erwähnen – es kommt auf das Milieu im Körper an, wie gesund man ist bzw. wie anfällig der Körper auf Viren und Bakterien reagiert. Im basischen Bereich befindlich kann den Körper nichts so schnell umhauen und auch der Krebs soll da geringe Chancen haben, wie man liest oder hört:  K r e b s   ist (noch) keine sterbepflichtige Krankheit – Dr. Leonard Coldwell unterhält sich mit Jo Conrad über seine Instinkt-basierte Medizin, die 35000 Krebspatienten geholfen haben soll, die Ursache ihrer Erkrankungen zu erkennen und zu beseitigen.   Die Heilungsquote der Schulmedizin bei Krebs soll in Wirklichkeit bei nur ca. 2 (zwei) Prozent liegen  Instinkt-basierte Medizin – Dr. Leonard Coldwell in Bewußt-TV

Wer also darauf achtet, seinen Körper im basischen Bereich zu halten, tut sehr viel Gutes für seine Gesundheit. Wichtig ist, die Altlasten weg zu bringen und da helfen natürlich die Grundsätze der Naturheilkunde – entgiften, entsäuern, entspannen.

Auf eines möchte ich aber nochmals hinweisen, da es ungemein wichtig ist: Grundlage für eine erfolgreiche Entsäuerung ist, ausreichend Wasser zu trinken (mindestens 30 ml auf 1 Kg Körpergewicht – bei 80 Kg also 2,4 Liter), damit der Körper überhaupt in der Lage ist, ausreichend Säuren auszuscheiden.

Viel Erfolg dabei

 

Artikel überarbeitet am 28.12.2020